Astypalea

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Astypalaea Griechenland

Astypalaea insel Griechenland

Astypalea Astypalaea Griechenland Astypalaia isola

Nach der Mythologie waren Astypalaea und Europa, Tochter des Phoinix und der Perimedes. Durch die Vereinigung der Astypalaea mit dem Meeresgott Poseidon wurde der Argonaut Agenor und der Konig von Kos Eurypylos geboren.
Die Insel ist seit prahistorischer Zeit bewohnt. Unter den Einsiedlern auf dieser Insel zahlen der Sage nach die Karen welche die Insel "Pyra" (Feuer) auf Grund der rotbraunen Erdschicht nannten und die Minoer. In der hellenistischen Periode wird die Insel als Flottenbasis der Ptolemaer von Agypten genutzt und entwickelte eine uberaus rege Aktivitat in der Fischerei aber auch in der Landwirtschaft.
Auf Grund der wohlduftenden Blumen auf der Insel aber auch den Fruchten die diese Insel herzugeben vermochte, wurde sie von den alten Griechen als "Tafel der Gotter" bezeichnet. In der Zeit der romischen Herrschaft wird die Insel als nautischer Stutzpunkt gegen Piratenangriffe genutzt und dementsprechend den Einwohnern uberaus vielversprechende Privilegien eingeraumt. Auf Grund der zunehmenden Attacken von Seiten der Piraten andert sich das Bild auf Astypalaea in der byzantinischen Periode.
Die kustennahe Siedlungen werden verlassen und die Einwohner ziehen sich ins Inland zuruck und errichten Burgen und Festungen zu ihrem Schutz. Im Jahre 1204 geht die Insel in den Besitz der Venezianer und hauptsachlich der Familie Quirini uber mit Ausnahme einer sehr kurzzeitigen Periode in welcher die Insel zum Byzantinischen Reich gehorte (1269-1310).
Die Familie Quirini blieben Herrscher auf der Insel bis diese von den Turken im Jahre 1537 eingenommen wird. Wie auch die anderen Inseln des Dodekaneskomplexes bleibt auch Astypalaea bis 1912 unter der Turkenherrschaft um folgend den Italienern zu unterliegen und letztendlich im Jahre 1948 wieder mit Griechenland vereint zu werden.
Die reichgespaltenen Beschaffenheit der Kustenlinie von Astypalaea formen ein durchlaufendes Spiel des Meeres mit dem Festland. In der Mitte der Insel ist das Festland so eng beschaffen dass ein kleiner Landstreifen von lediglich 10m Breite die beiden Teile der Insel miteinander verbindet. Die Enge "Steno" wie sie von den Inselbewohnern bezeichnet wird trennt Astypalaea in das ostliche "Mesa Nisi" (Innere Insel) und das westliche "Exo Nisi" (Aussere Insel).
Astypalaea oder Hora: Hierbei handelt es sich um die Hauptstadt und den Hafen der Insel, die auf einem Hugel erbaut ist und sich bis ans Meer erstreckt somit zwei Buchten formt, den Hafen "Pera Gialo" und die Bucht "Livadia". Auf dem Gipfel steht dominierend die Burg mit dem dunklen Stein der Insel gebaut von welcher die schneewei?en Turme der Hagios Georgios und der Evangelistria Kirchen hervorragen. Um die Burg herum sind die wei?en Hauser mit den blauen Fensterladen und den holzernen Gelandern angelegt. Vermischt unter den Hauser sieht man Kirchen und kuppelbedachte Kapellen. Auf der Hinterseite des Hugels stehen acht Windmuhlen wobei es sich zweifellos um ein Schmuckstuck der Insel handelt. Etwas weiter entfernt befindet sich das traditionelle Kaffeehaus und noch ein Stuck oberhalb, das Ratshaus von welchem aus die zwei Hauptarterien der Insel bis zur Burg fuhren. Jede dieser Stra?en leitet Sie zu einer der wichtigsten Kirchen der Insel. In Richtung Livadia treffen Sie auf das Kloster der "Panhagia Portaitissa" und in Richtung Pera Gialos auf die "Megali Panhagia" Kirche.

Reisen

Schiffsverbindungen werden zu allen Dodekanesinseln angeboten (Leros, Kalymnos, Kos, Nissyros, Rhodos) und nach Piraus (Tel.: 210-4593000, 22430-61208, 22410-28888). Mit dem Flugzeug erreichen Sie die Insel uber Athen vier mal wochentlich im Winter und taglich im Sommer (Tel.: 210-3530000 und 22430-61665).

Verkehrsmittel auf der Insel
Busse verbinden Sie mit den Dorfern auf der Insel und Ausflugsboote bieten Uberfahrten zu den Stranden und den benachbarten Inseln an.

Wenn Sie mit einem privaten Boot kommen sollten Sie die geschlossenen Buchten Analipsi und Vathi zum Anlegen bevorzugen, da der Hafen von Astypalaea keinen ausreichenden Schutz vor den Winden bietet. Am Hafen werden Sie mit Wasser versorgt wahrend in Hora Tankstellen fur das Auftanken zur Verfugung stehen.

Rathaus: +30.22430.61206
Hafenamt: +30.22430.61208
Arztpraxis: +30.22430.61222
Apotheke: +30.22430.61444
Polizei : +30.22430.61207
Touristeninformationsburo der Gemeinde: +30.22430.61412
Flughafen: +30.22430.61665

Wohngebiete
Analipsi oder Maltezana: Es ist ein strandnahes Dorf und erstreckt sich uber ein kleines Tal in "Exo Horio" mit wunderschonen Sandstranden. Der zweite Name Maltezana fuhrt auf die Zeit der Piraten zuruck welche das Meer unsicher machten und in den geschutzten Buchten der Insel unterkamen. Die Feriensiedlung mit den hubschen Garten und Weinfeldern umarmt formlich die Bucht mit der langlichen Mole, wo kleine Fischerboote anlegen. Mit einem Ausflugsboot erreichen Sie die Strande und die benachbarten Inseln Hondro, Ligno, Hagia Kyriaki, Koutsomyti, Syrna und Kounoupi.
Livadia: In Strandnahe gelegene Siedlung an der gleichnamigen Bucht die sich uber ein fruchtbares Tal erstreckt. Bei Livadia handelt es sich um den bluhenden Garten der Insel. Die Mandarinen- und Orangenhaine, die Weinstocke und die Hauser die formlich in der Blumenpracht ersticken liegen am Rande einer kleinen Schlucht die sich bis zum Strand hinzieht.
Vathi: Vathi liegt an einer sehr geschlossenen Bucht mit einer Offnung von lediglich 50m die demnach eher einem See gleicht. In Vathi treffen wir auf zwei kleine Siedlungen. "Exo Vathi" befindet sich an der Einfahrt der Bucht mit einer kleinen Mole an der die Boote anlegen und "Mesa Vathi" im Inneren der Bucht gelegen umrahmt von Feldern, Baumen und Weinstocken. Vathi erreichen Sie entweder uber einen kleinen aber recht gut zu befahrenen Weg oder mit dem Ausflugsboot welches nach regelma?igem Fahrplan von der Bucht Vai die Uberfahrt anbietet.
Benachbarte Inseln
Im Sudosten befinden sich die Inseln Hondro, Ligno, Hagia Kyriaki mit der gleichnamigen Kapelle, Koutsomyti mit dem anmutigen Strand und Kounoupi. Etwas weiter enfernt befinden sich die Inseln Adelfoi, Syrna und die Drillinge "Tria Nisia". Im Westen liegen die Inseln Ktenia, Pontikoussa, Ofidoussa und Katsagreli. Im Norden liegen die Inseln Fokionisia.
Antike Monumente und archaologische Statten
Die Bader Talara in Maltezana. Hier befinden sich die im griechischen Raum einmaligen Mosaike aus der hellenistischen Periode mit herrlichen blau- und braun Tonen die sich noch in einem exzellenten Zustand befinden und die vier Jahreszeiten sowie die Sternzeichen abbilden.
Das Denkmal des franzosischen Admirals Bigon, welcher den Widerstand gegen die Piraten Anfang des 18ten Jh. in der Nahe von Schinonta anfuhrte.
Das Heldendenkmal in Hora ist hier ebenfalls hervorzuheben.
Weiterhin erwahnenswert sind die Uberreste einer minoischen Siedlung sowie die Ruinen einer Burg an der Einfahrt der Bucht von Vathi.
In Maltezana konnen Sie die Uberreste einer fruhchristlichen Basilika aus dem 5 Jh. mit kunstvollen Mosaiken besichtigen. Auf den Fundamenten dieser Basilika wurde die Kapelle der Hagia Barbara errichtet mit einem ionischen Kapitell uber der Eingangspforte. Im Garten vor der Kapelle stehen monolithische Saulen und Basen. Vermutet wird, dass sich auf der Wiesenflache vor der Kapelle einst, der Artemistempel befand.
Burgen
Die venezianische Burg der Familie Quirini mit dem angeschlagenen Familienwappen gehort architektonisch zum Typ einer festungsumsaumten Siedlung, mit den charakteristischen Au?enwanden der Hauser die als Festungsmauern dienten und mit kleinen Fenstern versehen waren um im Falle eines Angriffes als Scharte genutzt zu werden. Die zweistockigen Wohnhauser der Quirinis sind rund um den Eingang zur Burg an der Ostseite gebaut und waren bis 1956 noch bewohnt. Innerhalb des Burggelandes stehen zwei herrlich wei?e Kapellen mit kunstvollen Glockenturmen. Hier handelt es sich um die Panhagia der Burg (Evangelistria) welche 1853 am bogengewolbten Eingang errichtet wurde und die Inschrift des Jahres 1413 sowie die Wappen der Quirinis fuhrt und um die am Rande gelegene Kirche des Hagios Georgios welche 1790 erbaut wurde.
Die Burg des Heiligen Johannes "Hagios Ioannis" liegt dem gleichnamigen Kloster genau gegenuber. Die Burg ist von der Lage her eine naturliche Festung mit einem Geheimeingang sowie einem Tunnel der zum nebenstehenden Hugel fuhrt. An dieser Stelle besiegte der gefurchtete Barbarossa die Insel und merzte die Einwohner aus. In Legenden jedoch wird die Burg als uneinnehmbar beschrieben. Erhalten sind die Ruinen einiger Gebaude und eine Zisterne.
Es mag sein dass hier die Inselbewohner in den schwierigen Jahren der Piratenangriffe unter denen die Agais seit dem 7ten Jh litt, zum Schutz unterkamen. Der Zugang ist recht beschwerlich.
Kloster und Kirchen
Die Kirche der Panhagia Portaitissa befindet sich in Hora. Eine schneewei?e Kirche mit kunstvollem Glockenturm unter der Burg in der Region Rodia (Granatapfel) gelegen- ein lokaler Ortsname der auf den Granatapfelbaum im Garten der Kirche zuruckzufuhren ist. Die Kirche gehort zweifellos zu den schonsten auf dem Dodekanes. Sie wurde Mitte des 18ten Jh. von Hosios Anthimos errichtet. Im Inneren bewundert man die goldversehene Ikonostase die in ihrer Art einzigartig ist. Nach der Sage handelt es sich hierbei um den Abdruck der Ikone des Klosters Iviron auf dem Heiligen Berg "Hagion Oros". Die Sage will es dass man lediglich eine Holztafel auf die Ikone gelegt haben soll und diese sich von selbst auf die Tafel abdruckte. Neben der Kirche der Muttergottes (Panhagia) ist eine kleine Sammlung mit alten Ikonen untergebracht.
Die Kirche der Megali Panhagia befindet sich in Hora. Der Vorhof ist mit einem sehr schonen Kieselmosaik geschmuckt. Die Kirche ist einem Komplex von funf Gotteshausern eingefugt, welches mit dem Meer im Hintergrund ein atemberaubendes Bild ausmacht.
Das Kloster der Panhagia Flevariotissa befindet sich ebenfalls in Hora am Hang eines Hugels erbaut. Ein Teil der Kirche befindet sich im Innern einer Hohle, wahrend der restliche Bau nach dem byzantinischen Baustil hinzugefugt wurde. Es handelt sich hier um eine seit Jahrhunderten genutzte Verehrungsstatte wie Bauelemente im Vorhof der Kirche bezeugen. Erwahnenswert ist die holzgeschnitzte Ikonostase.
Das Kloster des Hagios Ioannis (12km westlich von Hora) in einer berauschenden Landschaft in der Mitte von zwei steil abfallenden Bergwanden erbaut, bietet einen uberwaltigenden Ausblick auf das Meer und die benachbarten Inseln Ktenia, Pontikoussa und Ofioussa. Unter der Kapelle befinden sich weitlaufige Garten und Quellen mit frischem Wasser. Die Schlucht erstreckt sich bis zur Kuste mit kristallklarem Meerwasser.
Malerische Kapellen. Besonders konnte der Hagios Dimitrios (5km SW) hervorgehoben werden aber auch der Hagios Eleftherios (7km SW), der Hagios Panteleimon (9km W), der Hagios Georgios (6,5km S) und der Hagios Konstantinos (7km S).
Die Kapelle "Analipsi" ist die alteste der Siedlung von Maltezana.
Die Kirche der Panhagia Poulariani finden Sie nordostlich in Richtung Vathi. Sie ist die Schutzpatronin der Seeleute. Der Fels auf welchem die Kirche steht gleicht der Muttergottes das Gottessaugling in den Armen haltend. Die Legende besagt dass bei Unwetter hier ein Licht den Weg weist. Erreichbar ist die Kirche uber einen kleinen Pfad oder mit dem Ausflugsboot.
Eine weitere Muttergotteskirche welche leider nur noch aus Ruinen besteht trifft man auf dem Weg nach Vathi.
Dem Hagios Nikolaos ist eine Kirche geweiht welche sich auf einem kleinen Hugel in Mesa Vathi befindet.
In Exo Vathi treffen wir auf die Kirchen des Heiligen Johannes "Hagios Ioannis" und der Panhagia tou Thoma"
Nicht zu vergessen sind hier auch die Uberreste der fruhchristlichen Basilika auf dem Hugel des Hagios Vasilios in Livadia.
Der Staudamm ist hier zu erwahnen welcher eine bedeutende Menge an Wasser fur die Versorgung der Inselbewohner sichert.
Die Bucht Panormos erreichen Sie nach einer Wanderung quer durch die Berge der Region Mesa Nisi bei welcher
Sie die reiche Abwechslung des Landschaftsbildes genie?en konnen.
Weiterhin erwahnenwert sind die Buchten Vatses (6km SW) und Kaminakia (9km SW) mit reizenden Stranden und glasklarem Wasser.
Die Buchten Argelidi und Hagios Fokas mit der gleichnamigen Kapelle auf der Felsinsel sollte man hier auch nicht auslassen.
Hohlen
Die Hohle Drakou in Vathi bezaubert durch die beeindruckenden Stalaktiten und Stalagmiten. Erreichbar ist diese uber Vathi mit dem Boot oder zu Fu? uber einen kleine Pfad (etwa 2 Stunden ).
Die Hohle Negrou befindet sich in der Vatses Bucht. Der Legende nach wurde diese von Piraten fur die Unterbringungen ihrer Raubschatze genutzt. Sie erreichen die Hohle mit dem Boot von Hora aus. Es werden regelmasig Ausfluge zur Hohle und den benachbarten Inseln angeboten.

Strande
Von Pera Gialo aus konnen Sie entweder mit dem Ausflugsboot oder mit dem Auto die Strande Livadia (Sand- und Kieselstrand), Tzanaki, Moura, Pappou und Hagios Konstantinos (7km) besuchen. Etwas weiter entfernt befinden sich die Strande Vatses (8km), Kaminakia (11km), Hagios Ioannis (nur mit dem Boot erreichbar), Panormos (17km) und Pachia Amos (ebenfalls nur mit dem Boot erreichbar). Nicht auszulassen sind auch die Strande Deutero und Trito Marmari, Schinonta, Karekli, Vrysi, Plakes (Felsstrand) und Steno.
Einen sehr schonen Strand finden Sie auch auf der benachbarten Insel Koutsoumiti.

Kultur
Kulturelle Veranstaltungen
Das ganze Jahr uber werden vom Kultur- und Athletikverein der Gemeinde Veranstaltungen mit lokalen Sportmannschaften und Musikgruppen veranstaltet.
Dazu gehoren Theaterauffuhrungen, Buchausstellungen, Musikabende und Tanzabende mit traditionellen Trachten. In den letzten Jahren ist es ublich das Festival von Astypalaea zu organisieren welches unter dem Titel: "Kunst und Kultur auf Astypalaea" bekannt ist. Dieses Festival wird in zwei Zyklen gehalten und zwar den Sommer-und den Winterzyklus. Ziel ist es im allgemeinen kulturelle Ereignisse zu fordern, alte Traditionen lebendig zu erhalten und die Einwohner aber auch die Gaste zu unterhalten.

Feiertage / Feste
Am 2ten Februar steht das Kirchenfest der Muttergottes Flevariotissa an, welches als gute Gelegenheit genutzt wird um, die von dieser Insel Abstammenden, zu einem Zusammenkommen im Winter aufzurufen.
Bei dieser Gelegenheit wird ausgiebig mit traditionellen Tanzen, mit gutem Essen und reichlich Wein gefeiert.
Das wohl gro?te Fest auf der Insel veranstaltet man am 15ten August zu Ehren der Panhagia Portaitissa (14-16 August). Nach dem Kirchenzeremoniell steht am Vorabend Tanz und Gesang im Kirchenvorhof an. Am Tag der Entschlafung der Muttergottes wird vor der Kirche gefulltes Lammfleisch von den Dorffrauen zubereitet. Eingeladen werden alle Besucher und Freunde der Insel. Fur die Kosten kommt die Gemeinde Astypalaea auf. Am nachsten Tag stehen verschiedene Spiele auf dem Programm wie z.B. ein Schwimmwettbewerb, das sogenannte Joghurtfuttern "Giaourtotaisma" wo man mit verbundenen Augen versucht seinen Nachbarn mit Joghurt zu futtern aber auch das Spiel "Petinos" - (Hahn), wobei ein falscher Hahn auf einem Pfahl gebunden und der Weg zum Pfahl mit Schmiere ausgestrichen wird. Nun geht es darum wer diesen rutschigen Weg zum Hahn als erster zurucklegen kann.
Am 4. September wird die Ikone der Panhagia Portaitissa und die Gebeine des Hosios Anthimos im Dorf Hora bis hin zum Ratshaus durch die Gassen getragen. Es folgt die Weihung der Ikone und anschlie?end ein gro?es Fest.
Am 8. September steht das Fest der Panhagia tou Thoma in Vathi an wobei naturlich traditionelle Tanze, Speis und Trank nicht ausbleiben durfen.
Am 8. September feiert man die Panhagia Poulariani und am 26. Oktober den Hagios Dimitrios.
Am 27 Juli steht das Fest des Hagios Panteleimon und am 6. August des Erlosers "Sotiros Christou" an wobei den Anwesenden traditionelle Su?speisen gereicht werden.
Sitten und Gebrauche
Neben all den Kirchenfesten die auf Astypalaea ausgiebig gefeiert werden, pflegt man auch noch die traditionellen Sitten wobei das Hochzeitsfest besonders hervorzuheben ist. Das Feiern beginnt schon am Tage wo das Brautbett bezogen wird wozu alle Inselbewohner eingeladen werden. Sie besuchen das Haus der zukunftigen Brautleute und uberreichen ihr Hochzeitsgeschenk. Ublich ist es dass das Brautbett nach dem Bezug mit Geld und Reis ubersat wird um somit den jungen Brautleuten Wohlstand und Kindersegen mit auf den Weg zu geben. Es werden "Xerotigana" (knusprige Su?speise) und "Pasteli"(aus Honig und Sesam) den Gasten gereicht. Spater steht eine Feier mit reichlich an gutem Essen und Wein an. Am Hochzeitstag wird das Brautpaar von den Inselmusikanten bei Spiel der Geige und der Laute bis zur Kirche begleitet. Es werden dabei traditionellen Liedern gesungen, die sogenannten "Panemata".

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